Konzept

 

RODEO 2020 Baustelle Utopia ist das neue Format des Festivals der Freien Tanz- & Theaterszene der Stadt München.

RODEO 2020 ist ein Festival. RODEO 2020 ist auch ein Projekt. Als Festival findet es mit einem Programm vom 1. Mai bis

1. November 2020 statt. Als Projekt wollen wir die Stücke der Freien Tanz- und Theaterszene aus den üblichen Spielstätten herausholen und durch noch unbekannte, sowie ungewöhnliche Spielorte in verschiedenen Stadtteilen Münchens inhaltlich und inszenatorisch neu verorten. Damit wollen wir die Menschen der ganzen Stadt erreichen, künstlerische Impulse, nachhaltige Verbindungen und Kooperationen zwischen den Akteur*innen der Freien Szene und Bürger*innen schaffen. Vom 19. Oktober bis 1. November werden alle Projekte und Stücke der ersten Festivalphase gemeinsam präsentiert.

RODEO 2020 Baustelle Utopia ist der künstlerischer Beitrag zu politischen Themen Münchens.

Kunst muss sich mit den Themen der heutigen Zeit auseinandersetzen um relevant zu sein. Für uns stehen dabei Diversität, kulturelle Teilhabe, soziale Gerechtigkeit, sowie die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus an oberster Stelle. Hier wollen wir in der Stadt auch Position beziehen. Die ausgewählten Produktionen werden deshalb nicht nur als Wiederaufnahmen präsentiert, sondern an den neuen Orten durch neue Zusammenhänge mit der Stadt und ihrer Bevölkerung verbunden. Zusätzlich initiierte Tanz- und Theaterprojekte sollen sich künstlerisch mit den Themen beschäftigen und in den politischen Diskurs der Stadt einwirken. Dazu gehören auch unsere Formate wie die Diskursreihe RODEO_Talkshow und der Open Call:" Das Leben. Gebrauchsanweisung".

RODEO 2020 Baustelle Utopia
ist die Schnittstelle von Kunst und Stadtgesellschaft.

Die »Baustelle Utopia« will sich mit den Problemen, Werten und Visionen der postmodernen Stadt befassen. Was bedeutet Zusammenleben in urbanen Räumen? Wer weiß voneinander? Was bedeutet Zugehörigkeit? Wie steht es um Zugänglichkeit? Welche Themen sind im Alltag der Stadt virulent? Welche Geschichten werden erzählt? Wer erzählt welche Geschichten? Was kommt zur Sprache? Was wird nicht besprochen? Wer spricht? Und wer wird nicht gehört? Was heißt Freiheit? Was heißt Teilhabe? Was heißt Demokratie? Und wo setzt Kunst an, die sich performativ, theatral oder installativ mit der Stadt und den Menschen, die in dieser Stadt leben, auseinandersetzt? Welche Kunst wird heute in München gemacht? Lassen sich die Baustellen der Stadt mit Utopien füllen?

  • Facebook Social Icon
  • Instagram
  • zwitschern